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Häufig gestellte Fragen zu GFI MAX MailProtection™

Worin unterscheiden sich GFI MAX MailProtection und GFI MAX MailEdge?

GFI MAX MailProtection ist eine umfassende, gehostete Lösung für E-Mail-Sicherheit und -Continuity. GFI MAX MailEdge hingegen ist für den gemeinsamen Einsatz mit Hardware- und Software-Lösungen konzipiert, die in Unternehmen bereits vor Ort für die Abwehr von Spam und Viren sorgen. Der vorgeschaltete, schon in der Cloud aktive GFI-Service stellt sicher, dass unerwünschte E-Mails blockiert werden, noch bevor sie auf dem Firmen-Mailserver eintreffen. Zusätzlich sorgt MailEdge für E-Mail-Continuity. Ausführliche Informationen und eine Vergleichsübersicht finden Sie hier.

Implementierung

Welche Schritte sind für die Implementierung von GFI MAX MailProtection erforderlich?

Lediglich eine DNS-Änderung ist erforderlich, da die MX-Einträge (Mail Exchanger) Ihrer Domäne auf die GFI MAX MailProtection-Systeme verweisen müssen. Nach dieser Anpassung passieren Ihre E-Mails zunächst die Filter von GFI MAX MailProtection und werden vor der automatischen Weiterleitung an Ihren Mailserver kontrolliert. Weitere Informationen erhalten Sie auch in unseren Kurzanleitungen:

Einführung für GFI-Partner
Einführung für Endkunden

Was ist ein MX-Eintrag?

Ein MX-Eintrag (Mail Exchanger) gibt die Adresse des Mailservers einer Domäne an. Er zeigt Computern im Internet, an welches Ziel E-Mails für eine bestimmte Domäne geschickt werden müssen. Der Nachteil ist jedoch, dass diese Informationen auch Spammern zugänglich sind. Durch Änderung des MX-Eintrags können Unternehmen eingehende E-Mail vollständig an GFI MAX MailProtection umleiten. Die GFI-Lösung blockiert einen großen Anteil an Spam, Viren und anderen Bedrohungen somit bereits außerhalb der Unternehmensumgebung.

Müssen zur Implementierung von GFI MAX MailProtection unsere Systeme vorübergehend deaktiviert werden?

Nein, alle Systeme bleiben während der Implementierung online. Die Konfigurierung ist schnell abgeschlossen und beeinträchtigt nicht die Übermittlung ein- oder ausgehender E-Mails.

Wie schnell macht sich die Umstellung bemerkbar?

Erste Erfolge bei der Filterung mit MAX MailProtection sind üblicherweise innerhalb von wenigen Stunden nach der DNS-Änderung erkennbar. Oft wird schon binnen Minuten ein bedeutender Anteil der eingehenden Nachrichten vom GFI-Service kontrolliert. Es werden jedoch erst dann sämtliche eintreffenden E-Mails überprüft, wenn die Änderung von MX-Einträgen einer Domäne im gesamten Internet verbreitet worden ist. Wie schnell dies geschieht, hängt vom Time-to-Live-Wert (TTL) des DNS Ihrer Domäne ab, der üblicherweise ein bis 24 Stunden beträgt. Ihre E-Mail-Kommunikation wird während dieser Zeit nicht unterbrochen.

Zuverlässigkeit und Server-Ausfallsicherheit

Wie zuverlässig ist GFI MAX MailProtection?

Netzwerk- und Software-Architektur von GFI MAX MailProtection sind darauf ausgelegt, sowohl ein über einen längeren Zeitraum wachsendes E-Mail-Aufkommen als auch kurzzeitige Spitzenbelastungen, die für SMTP-Datenverkehr charakteristisch sind, zu bewältigen. Gleich mehrere Rechenzentren sorgen zudem für Ausfallsicherheit. Einzelne Komponenten, deren Fehlfunktion zum Zusammenbruch des gesamten Systems führen könnte (Single Point of Failure), sind nicht vorhanden. Darüber hinaus wird die kontinuierliche Verfügbarkeit über ein Service-Level-Agreement (SLA) zugesichert, das Bestandteil eines jeden Kundenvertrags ist.

Können beim Empfang von Nachrichten Verzögerungen auftreten?

Nein. MAX MailProtection verarbeitet Nachrichten üblicherweise in weniger als einer Sekunde. Es lassen sich keine Verzögerungen bei der E-Mail-Zustellung feststellen.

Was geschieht, wenn unser interner Mailserver ausfällt?

Sollte Ihr eigener Mailserver nicht erreichbar sein, übernimmt MAX MailProtection die Funktion einer Warteschlange, in der E-Mails so lange zwischengespeichert werden, bis der Server wieder online ist. Vorgehaltene Nachrichten werden danach schrittweise zugestellt, um eine plötzliche Überlastung des E-Mail-Systems zu vermeiden.

Zudem ist umfassende E-Mail-Continuity gewährleistet, d. h., Anwender können über die Web-Oberfläche von MAX MailProtection auf alle Nachrichten in der Warteschlange zugreifen und sie beantworten. Ausfälle des firmeninternen Mailservers wirken sich somit in keiner Weise auf die E-Mail-Kommunikation aus.

Sicherheit

Wie gewährleistet GFI MAX MailProtection Informationssicherheit und Datenschutz?

Die Sicherheit von E-Mails wird durch Verwendung von MAX MailProtection nicht zusätzlich beeinträchtigt. E-Mail als Kommunikationsmedium ist jedoch schon vom Prinzip her unsicher und wird in unverschlüsseltem Klartext über zahlreiche Netzwerke und vielfach auch mehrere Mailserver geleitet, bevor sie beim Empfänger eintrifft. Mit MAX MailProtection wird nur eine weitere Zwischenstation im Internet angesteuert, bevor Nachrichten schließlich auf dem Mailserver Ihres Unternehmens eintreffen.

MAX MailProtection fertigt keine Kopien von E-Mails an. Nachrichten werden zudem nicht dauerhaft aufbewahrt, sondern ggf. nur kurzzeitig während der Zwischenspeicherung in der Warteschlange oder in der Antiviren-Quarantäne. Zusätzlich bestehen strenge Sicherheitsmaßnahmen, die einen unbefugten physischen oder elektronischen Zugang zu den Systemen von MAX MailProtection verhindern.

Spam-Erkennung und -Bearbeitung

Wie stellt GFI MAX MailProtection fest, ob es sich bei einer Nachricht um Spam handelt?

MAX MailProtection überprüft eingehende E-Mails mit gleich mehreren Checks auf Spam. Hierzu zählen gängige, klassische Prüfmethoden, wie Authentizitätskontrolle, E-Mail-Header- und -Signaturanalyse, Kontrollen via Datenbanken mit bekannten Spam-Domänen und -Adressen sowie Whitelists und Blacklists. Darüber hinaus bietet MAX MailProtection jedoch auch eigene, branchenführende Prüfverfahren wie die Echtzeit-Analyse von Nachrichtenquellen, Erkennung von Grafik-Spam und Kontrollen anhand von benutzerspezifischen Kommunikationsprofilen.

Was geschieht mit erkannten Spam-Nachrichten?

Folgende Möglichkeiten bestehen für die Verarbeitung von Nachrichten, die als Spam klassifiziert wurden: 1) Umleitung in einen von MAX MailProtection gehosteten Quarantänebereich, 2) Umleitung an eine speziell für Spam eingerichtete E-Mail-Adresse wie spam@IhrUnternehmen.com, 3) Kennzeichnung der Mitteilung mit Spam-Hinweis im Betreff und Weiterleitung an Empfänger oder 4) Löschen der Nachricht. Diese jederzeit änderbaren Vorgaben können unternehmensweit gelten oder für einzelne Benutzer.

Wie hoch ist die Spam-Erkennungsrate von GFI MAX MailProtection?

Die Erkennungsrate für Spam-Mail ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich und hängt vom typischen E-Mail-Verkehr einer Domäne ab. Ebenso spielt die von Kunden gewählte Filter-Aggressivität eine Rolle. MAX MailProtection blockiert durchschnittlich über 98 % der Spam-Mails und 100 % der per E-Mail übertragenen Viren.

Was sind Whitelists und Blacklists?

Mit Hilfe von Whitelists (Positivlisten) wird festgelegt, welche E-Mail-Adressen oder Domänen als vertrauenswürdig gelten sollen. Von diesen Absendern eintreffende Mitteilungen werden ungeachtet ihres Inhalts zugestellt. Unternehmen können sicherstellen, dass sämtliche eingehenden E-Mails von einer Domäne wie IhrKunde.com nie als Spam gekennzeichnet werden, indem der Domänenname auf die Whitelist gesetzt wird. Mit Blacklists (Negativlisten) hingegen erfolgt eine Blockierung von Nachrichten unter Berücksichtigung der E-Mail-Adresse oder Domäne eines Absenders. Whitelists und Blacklists lassen sich auch anhand der IP-Adresse von Mailservern, des Betreffs einer Mitteilung oder über andere Merkmale erstellen.

Virenerkennung

Kann GFI MAX MailProtection bereits unternehmensintern vorhandene Antiviren-Software ersetzen?

Wir empfehlen, nicht auf vorhandene Virenschutzlösungen zu verzichten, da digitale Schädlinge sich auch auf einem anderen Weg als per E-Mail verbreiten. Über 90 % aller Viren werden jedoch per digitale Post übertragen. Da Anzahl und Zerstörungskraft von Schadsoftware weiterhin wachsen, ergänzen immer mehr Unternehmen ihren bereits für Server und Workstations bestehenden Schutz durch eine weitere Verteidigungsmaßnahme am Internet-Gateway (wie GFI MAX MailProtection).

Wie häufig werden die Virendefinitionen von GFI MAX MailProtection aktualisiert?

Die Virendefinitionen von MAX MailProtection sind nahezu immer auf dem neuesten Stand. Dank häufiger Updates können Unternehmen vor sich schnell verbreitenden Viren geschützt werden, deren Abwehr mit internen Schutzlösungen unter Umständen nicht rechtzeitig möglich ist. Darüber hinaus stellt MAX MailProtection einen Zero-Hour-Virenschutz vor bisher unbekannten Schädlingen bereit: Neue Viren lassen sich bereits unmittelbar nach ihrem Ausbruch erkennen – ein Vorteil gegenüber klassischen, Signatur-basierten Scannern.

Kompatibilität

Lässt sich GFI MAX MailProtection auch gemeinsam mit Lotus Notes einsetzen?

Ja. MAX MailProtection kommt problemlos mit Mailservern jeder Art zurecht. Der Managed Service ist zu gängigen Messaging-Systemen wie Microsoft Exchange Server, Novell GroupWise und Lotus Notes sowie zu jeder anderen Mailserver-Software kompatibel.

Ist GFI MAX MailProtection auch für Macintosh-, Linux- und Unix-Umgebungen einsetzbar?

Ja. MAX MailProtection ist kein Software-Produkt, das auf Ihren Mailservern oder Workstations installiert werden muss, sondern ein gehosteter Dienst, der sich somit für jede Art von Mailserver, E-Mail-Client und Betriebssystem in Unternehmen einsetzen lässt.

Lässt sich GFI MAX MailProtection auch dann nutzen, wenn ein externer Dienstleister mit dem E-Mail-Hosting beauftragt ist?

Ja. Zahlreiche Unternehmen nutzen zusätzlich oder anstelle einer internen Maschine einen extern gehosteten Mailserver. Der Mailserver-Standort eines Unternehmens ist für die korrekte Funktionsweise GFI MAX MailProtection unerheblich.

Implementierung

Muss GFI MAX MailProtection mit unternehmensintern vorhandenen Mailservern integriert werden?

Nein. MAX MailProtection lässt sich einsetzen, ohne dass Änderungen an der bestehenden E-Mail-Infrastruktur eines Unternehmens oder eine Systemintegration erforderlich sind. Im Fall von ISPs und größeren Kunden sollten die Benutzerverwaltung und Authentifizierungsfunktionen von MAX MailProtection jedoch in die Kundenumgebung eingebunden werden, um den Administrationsaufwand für E-Mail-Konten zu verringern.

Welche Optionen gibt es zur Einbindung von GFI MAX MailProtection?

MAX MailProtection lässt sich nahtlos in eine Vielzahl von Infrastrukturen einbinden. Die Synchronisierung von E-Mail-Adressen, Aliasen und Authentifizierungsdaten zwischen dem GFI-Service und unternehmensinternen Systemen kann somit automatisch erfolgen. Neben der Integration über Standardprotokolle wie LDAP und LDAPS bietet MAX MailProtection einen Webservice, mit dem sich Domänen und Benutzer aus nahezu jeder E-Mail-relevanten Anwendung heraus programmseitig verwalten lassen.

Fallen für die Integration gesonderte Kosten an?

Nein. Funktionen und Maßnahmen zur Integration von MAX MailProtection sind bereits in der regulären Servicegebühr enthalten.

Sonstige Gebühren und Rechnungsstellung

Ist für GFI MAX MailProtection zusätzliche Hardware oder Software erforderlich oder entstehen sonstige Gebühren für die Konfigurierung?

Nein. Da es sich bei MAX MailProtection um einen Managed Service handelt, ist für die Nutzung keine zusätzliche Hardware oder Software zu erwerben. Einmalige Einrichtungsgebühren werden nicht erhoben. Es wird lediglich eine Gebühr je Benutzer erhoben, die sich nach der Anzahl der vom Service geschützten Benutzer richtet.

Für welchen Leistungszeitraum erfolgt die Abrechnung?

MAX MailProtection wird als Service abonniert, und Kunden erhalten eine monatliche Abrechnung.

Sind auch für E-Mail-Aliase Gebühren zu entrichten?

Nein. Die Überprüfung von Alias-Konten auf Spam und Viren wird nicht gesondert berechnet.

Auszeichnungen und Produktbesprechungen

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