Neuerungen von GFI WebMonitor™ 2011 R3
Veröffentlichung: 06. Oktober 11
WebSecurity Edition:
Blockierung schädlicher Websites – unterstützt von ThreatTrack
GFI WebMonitor 2011 R3 bietet die Möglichkeit, Websites mit schädigenden Inhalten zu blockieren und bekannte Websites, die der Verbreitung von Malware und anderen schädigenden Inhalten dienen oder für Phishing-Angriffe missbraucht werden, automatisch auf eine Sperrliste zu setzen.
Angriffe durch Malware zeigen ihre Wirksamkeit hauptsächlich in den ersten acht Stunden nach Veröffentlichung. GFI WebMonitor setzt eine von ThreatTrack unterstützte Liste "bekannter schädlicher Websites" ein. Diese Liste wird jede Stunde aktualisiert, damit auch die neuesten Zero-Hour-Bedrohungen sofort erfasst und blockiert werden können. Um zu verhindern, dass eigentlich legitime Websites, die vorübergehend infiziert wurden, dauerhaft in dieser Liste gespeichert sind, werden Websites häufig erneut aufgerufen und automatisch aus der Liste entfernt, wenn Sie keine Bedrohung mehr darstellen.
ThreatTrack wird von GFI Sandbox™ unterstützt, unserem automatisierten Tool zur Malware-Analyse.
Erweiterte Kontrolle von Instant-Messengern
Mit diesem Release werden auch die folgenden IM-Clients unterstützt:
- Yahoo! Messenger
- Gmail Chat
- Instant-Messaging-Portale (einschließlich Facebook-Chat)
Zudem ist eine Auto-Update-Engine enthalten, damit neue Signaturen sofort bereitgestellt werden können – Ihre Mitarbeiter haben also keine Chance, neue Wege zu finden, das System zu umgehen.
WebFilter Edition:
Website-Reputationsfilter
Die Klassifizierung von schädlichen Websites kann oft längere Zeit in Anspruch nehmen, und zwischenzeitlich besteht ein hohes Gefahrenrisiko. Ein proaktiver Schutz wehrt Internet-Bedrohungen ab und schützt wirksam vor Infektionen und den daraus entstehenden Folgen.
Mit dem Reputations-Filter von GFI WebMonitor werden Sicherheitsrisiken unter Berücksichtigung der Reputation einer Website oder IP-Adresse eingeschätzt. Die Reputation wird mittels verschiedener Parameter überprüft, darunter vergangene Infizierungen, Entstehungszeit und Beliebtheit der Website, Website-Inhalte und viele mehr; aus diesen Informationen wird ein Reputationswert zwischen 1 (hoher Gefährdungsgrad) und 100 (vertrauenswürdig) errechnet.
Der Website-Reputationsfilter fungiert als zusätzliche Schutzebene und ermöglicht flexible Internet-Zugriffsrichtlinien. Beispielsweise kann das Aufrufen von "Shopping"-Websites gestattet werden, während der Zugriff auf unseriöse Shopping-Sites gesperrt wird.
Richtlinien zum Sperren von Live-Streams
Viele Websites enthalten zu streamende Audio- und Video-Inhalte. Mit GFI WebMonitor kann das Streaming von Medieninhalten zugunsten der Bandbreite blockiert werden. Websites aus den Bereichen Nachrichten, Unterhaltung und Sport werden häufig um Audio- und Video-Inhalte bereichert. Multimedia-Streaming kann jedoch schnell Leistungsengpässe im Netzwerk verursachen, besonders zu Spitzenzeiten oder bei Ereignissen von besonderem Interesse.
Legen Sie daher Richtlinien fest, die das Streaming von Multimedia-Inhalten blockieren. Dadurch können Anwender Websites mit Multimedia-Inhalten trotzdem aufrufen, der Video- oder Audio-Stream wird jedoch blockiert.
Diese Funktion verfügt außerdem über eine Auto-Update-Engine, damit neue Signaturen sofort bereitgestellt werden können.
Soft-Blocking – Warn- und Freigabefunktion
Diese Funktion ermöglicht es vertrauenswürdigen Benutzern, URL-Sperren nach erfolgter Warnung zu deaktivieren.
Aktivitätsprotokoll zur Zugriffsüberwachung
In der neuen Edition von GFI WebMonitor lassen sich die Aktivitäten eines Nutzers genau festhalten, wie zum Beispiel die Uhrzeit, zu der eine bestimmte Website aufgerufen wurde. Außerdem können alle aufgerufenen Websites/Webseiten mit Datum und Uhrzeit protokolliert werden.
Neue Funktionen von GFI WebMonitor™ 2011 R2
Veröffentlichung: 17. Mai 2011
Alle Editionen:
Anonymisierung personenbezogener Daten
In einigen Ländern, vor allem in Deutschland und Italien, gelten gesetzliche Bestimmungen, die den Zugang zu personenbezogenen Daten einschränken und die Offenlegung dieser Daten nur in bestimmten Fällen zulassen (z. B. für Untersuchungen von entsprechenden Behörden). GFI WebMonitor 2011 R2 unterstützt Sie bei der Umsetzung und Einhaltung dieser gesetzlichen Bestimmungen: Mit Hilfe einer neuen Option können persönliche Daten anonymisiert werden, um sie in Berichten nur über das Vier-Augen-Prinzip sichtbar zu machen (mindestens zwei Personen müssen eine bestimmte Aktivität bezeugen/bestätigen).
WebFilter Edition:
Aktivierung von Safe Search
Geben Sie die Aktivierung von Safe Search für Suchmaschinen vor, um anstößige Inhalte aus Suchergebnissen herauszufiltern. Anwender können die Funktion konfigurieren und ausschalten. Bei Aktivierung durch den Administrator werden individuelle Einstellungen jedoch überschrieben. Diese Funktion ist besonders nützlich für Bildungseinrichtungen, wo das Aufrufen anstößiger Inhalte über den Browser immer unterbunden werden sollte.
Neue Funktionen von GFI WebMonitor™ 2011
Veröffentlichung: 8. März 2011
Proxy-Caching
Mit der Standardversion steht ein neuer Cache auf der GFI WebMonitor-Maschine zur Verfügung, in dem bereits besuchte Web-Seiten und andere vorliegende Dateien/Ressourcen zum schnelleren Abruf durch Anwender vorgehalten werden. Durch die Zwischenspeicherung werden zudem Bandbreitenbedarf/-auslastung und zugehörige Kosten verringert.
Scans von HTTPS-Traffic
SSL-verschlüsselter Webtraffic wird mit der Standardversion der Sicherheitslösung entschlüsselt, um Inhalte auf Malware zu überprüfen. Anschließend erfolgt eine erneute Kodierung. Filter und Download-Steuerung werden somit durch Kontrollmöglichkeiten mit noch höherer Granularität erweitert.
Einschränkung der Online-Zeit
Anwendern kann die Internet-Nutzung nur für eine bestimmte Dauer gestattet werden. Beispielsweise ist für Mitarbeiter individuell festlegbar, dass Websites der Kategorie "Nachrichten" insgesamt lediglich eine Stunde am Tag besucht werden dürfen. Bei Überschreitung dieses Zeitlimits wird ein entsprechender Hinweis ausgegeben. Vorgaben dieser Art sorgen dafür, dass die Produktivität von Mitarbeitern nicht über die Maßen leidet.
Einschränkung des Datenvolumens
Systemverantwortliche können die Datenmenge festlegen, die während eines bestimmten Zeitraums übertragen werden darf. Beispielsweise ist es möglich, das Download-Aufkommen eines Anwenders auf wöchentlich 100 MB zu begrenzen. Bei Überschreitung dieses Limits wird ein entsprechender Hinweis ausgegeben. Dank erweiterter Optionen ist eine Einschränkung auch für einzelne Anwenderkategorien definierbar. Bandbreitenbedarf und Datenaufkommen lassen sich somit gezielter regulieren.
Optimierte, interaktive Berichte zur Zugriffsüberwachung und zu unterbundenen Aktivitäten
Das Surf-Verhalten von Mitarbeitern lässt sich anhand interaktiver Berichte genauer untersuchen, beispielsweise unter Berücksichtigung von Anwendern, Kategorien der aufgerufenen Seiten oder von besuchten Domänen und Websites. So können Administratoren unter anderem leichter feststellen, welche Website-Kategorien von einzelnen Mitarbeiter aufgerufen wurden, welche Anwender am meisten im Web surfen u. v. m. Selbst von GFI WebMonitor erfasste Richtlinienverletzungen können interaktiv nach Mitarbeiter, Kategorie und Richtlinientyp detailliert betrachtet werden. Dies erlaubt es etwa herauszufinden, für welche Website-Kategorie die meisten Verstöße erfolgt sind.
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