Neuester Release: GFI OneConnect Email Security and Continuity (BETA) Weitere Infos

Implementierung einer Internet-Zugriffsrichtlinie am Arbeitsplatz

In einer Internet-Zugriffsrichtlinie wird die vorgeschriebene Internet-Nutzung am Arbeitsplatz festgelegt.Diese Richtlinie dient gewöhnlich der Durchsetzung von zeitlichen Begrenzungen für Mitarbeiter bei der privaten Internet-Nutzung am Arbeitsplatz und beinhaltet eine Festlegung der zugelassenen Website-Kategorien.Mit einer Internet-Zugriffsrichtlinie, auch als "Acceptable Use Policy (AUP, Richtlinie zur fairen Nutzung) bezeichnet, wird die Einhaltung festgelegter Vorschriften zur Gewährleistung der Sicherheit am Arbeitsplatz und der IT-Infrastruktur durch Mitarbeiter sichergestellt.

Was sollte eine Internet-Zugriffsrichtlinie umfassen?

Die Internet-Zugriffsrichtlinie dient dem Schutz von Mitarbeitern und IT-Systemen; aus diesem Grund sollten sowohl Personal- als auch IT-Abteilung an der Ausarbeitung der Richtlinie beteiligt sein.Daher ist die Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Abteilungen unabdinglich, um sicherzustellen, dass entsprechend der Unternehmensanforderungen eine umfassende Internet-Zugriffsrichtlinie entworfen und dann durchgesetzt wird.

Eine Internet-Zugriffsrichtlinie dient nicht dazu, Mitarbeitern nach zu spionieren oder ihnen den Zugriff auf das Internet auf der Arbeit zu verbieten. Vielmehr müssen Richtlinien und Regeln formuliert werden, um Mitarbeiter vor Inhalten zu schützen, die am Arbeitsplatz womöglich unangemessen sind und die zu rechtlichen Konsequenzen führen könnten.Darüber hinaus sollten Mitarbeiter in einer Internet-Zugriffsrichtlinie auch über Bedrohungen aus dem Internet und deren Folgen informiert werden, beispielsweise dass durch unverantwortliches Surfverhalten schädliche Dateien unbemerkt auf einen Computer heruntergeladen werden und das gesamte Netzwerk infizieren können.Des Weiteren muss die Implementierung der Richtlinien erklärt werden. Anders wird Benutzern eventuell nicht bewusst, warum das Aufrufen bestimmter Websites oder das Herunterladen von Software auf den Computer fatale Folgen für das Unternehmensnetzwerk haben kann.Eine Schulung zur Internetsicherheit wird die Effektivität einer Internet-Zugriffsrichtlinie beträchtlich verbessern und dazu führen, dass Benutzer sich an die Richtlinie halten, sobald sie ihre Hintergründe nachvollziehen können.

Zwischen einem Gebrauch zu persönlichen und geschäftlichen Zwecken muss klar getrennt werden.Die Internet-Nutzung am Arbeitsplatz ist mit vielen Vorteilen verbunden und aus den meisten Geschäftsabläufen gar nicht mehr wegzudenken.Probleme können dann auftreten, wenn der Zugriff auf private E-Mail-Konten, Social-Networking-Sites, Auktions-Sites usw. zugelassen wird. Durch die unerwünschte private Internet-Nutzung und übermäßiges Surfen am Arbeitsplatz wird die berufliche Verantwortung vernachlässigt, was sich wiederum negativ auf die Mitarbeiterproduktivität auswirkt.Neben verminderter Produktivität kann eine unkontrollierte Internet-Nutzung am Arbeitsplatz auch Sicherheitsprobleme zur Folge haben.Das Herunterladen von Software oder Anhängen auf einen Arbeitscomputer birgt die Gefahr einer netzwerkweiten Vireninfektion.Mitarbeiter müssen über die Gefahren unterrichtet werden, die sich durch das Herunterladen unbekannter Dateien eröffnen können.

Internetzugriffs-Richtlinien können von Unternehmen zu Unternehmen ganz unterschiedlich sein, da sie auf die jeweiligen Anforderungen und Strukturen zugeschnitten sind. Beispielweise können einige Unternehmen den Besuch privater Websites während der allgemeinen Pausenzeiten zulassen.Beispielweise lassen einige Unternehmen den Besuch privater Websites während der allgemeinen Pausenzeiten zu, da sie die Ansicht vertreten, dass eine Sperrung solcher Sites zu streng ist und das Vertrauen der Mitarbeiter zerstören könnte.Eine optimale Lösung bieten zeitliche Zugriffsbeschränkungen auf Websites, die keine ethischen und moralischen Konflikte aufkommen lassen, um Benutzern und Entscheidungsträgern gleichermaßen gerecht zu werden. Die meisten Unternehmen würden Instant-Messenger wie MSN Messenger jedoch sperren, da diese als Zeitverschwendung angesehen werden und Down- und Uploads ohne Überwachungsmöglichkeiten zulassen.Schlussendlich muss das richtige Gleichgewicht gefunden werden, um die guten Beziehungen zwischen den Mitarbeitern und der Unternehmensführung zu pflegen.Mitarbeiter sollten ihren Internet-Zugang am Arbeitsplatz nicht für selbstverständlich, sondern als Privileg betrachten, welches sorgfältig und im Einklang mit den vom Management vorgegebenen Nutzungsrichtlinien behandelt werden muss.Bei einem Verstoß gegen diese Richtlinien müssen Mitarbeiter die nötigen Konsequenzen ziehen. Nur so kann die Botschaft vermittelt werden, dass die Internet-Sicherheit im Unternehmen nicht auf die leichte Schulter genommen oder ignoriert werden darf.Disziplinarische Maßnahmen können in Form einer verbalen Verwarnung oder eines schriftlichen Verweises erfolgen. Im schlimmsten Fall ist mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu rechnen.Mitarbeiter müssen erkennen, dass ihr Internet-Surfen Konsequenzen hat und bei Missachten der Richtlinie entsprechenden Disziplinarmaßnahmen folgen.

Weitere Informationen zur Erstellung einer Internet-Zugriffsrichtlinie für Ihr Unternehmen finden Sie unter diesem Beispiel für eine Internet-Zugriffsrichtlinie.

Für wen gilt die Richtlinie?

Eine Internet-Zugriffsrichtlinie gilt gewöhnlich für alle Mitarbeiter mit Internet-Zugang.Der Aufbau einer Internet-Zugriffsrichtlinie folgt mehr oder weniger dem gleichen Schema; Unternehmen passen jedoch die Bedingungen an die eigene Unternehmensstruktur an.Unter bestimmten Umständen werden einige Mitarbeiter, beispielsweise aufgrund ihrer Position, aus bestimmten Klauseln der Richtlinie ausgeschlossen.Liegen keine außergewöhnlichen Umstände vor, sollte eine Internet-Zugriffsrichtlinie für die gesamte Belegschaft gelten.

Sämtliche über eine Unternehmens-E-Mail-Adresse geführte Korrespondenzen sollten als Geschäftsunterlagen betrachtet werden, selbst dann, wenn es sich nur um eine einzeilige Antwort handelt.Diese E-Mail enthält die unternehmensrelevanten Daten und repräsentiert das Unternehmen. Aus diesem Grund muss die E-Mail die Richtlinien des Unternehmens erfüllen.Enthält die E-Mail beleidigende Inhalte, ist die Internet-Zugriffsrichtlinie verletzt.Jeder Mitarbeiter kann für seine Online-Aktivitäten zur Rechenschaft gezogen werden. Auf dem Arbeitscomputer gespeicherte Daten sind nicht privat, sondern können bei Bedarf von der Unternehmensleitung eingesehen werden.Alle Unternehmensdaten sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht ohne Genehmigung außerhalb des Unternehmens versendet werden.All diese Informationen sollten in einer Internet-Zugriffsrichtlinie enthalten sein und den Mitarbeitern verständlich erläutert werden.

Wie wird die Internet-Zugriffsrichtlinie durchgesetzt?

Nachdem die ersten Schritte einer Internet-Zugriffsrichtlinie erfolgreich absolviert wurden − die Richtlinie wurde aufgestellt und die Mitarbeiter wurden informiert − müssen Mitarbeiter für die Durchsetzung der Richtlinie überwacht werden. Anstatt jedoch einzelne Mitarbeiter oder ganze Teams für diese Aufgabe abzustellen, kann die Überwachung mit Hilfe einer Web-Überwachungs-Software automatisiert erfolgen.Zudem bietet eine Web-Überwachungs-Lösung leistungsstarke Berichtsfunktionen, die Ergebnisse effizient und umfassend aufbereiten und eine schnelle Suche von Daten ermöglichen.Anhand dieser Berichte können Maßnahmen gezielt ergriffen werden.Eine Web-Überwachungs-Software ist kein auf Mitarbeiter anzuwendendes Spionage-Tool, sondern ermöglicht festzustellen, ob die Einhaltung der Richtlinien und die Mitarbeiterproduktivität während der Arbeitszeiten gewährleistet sind.Die Richtlinie muss daher angemessen formuliert sein, so dass deren Einhaltung überhaupt möglich ist und die Mitarbeitermoral nicht darunter leidet.Internet-Zugriffsrichtlinien sollen Mitarbeiter nicht zu Gefangenen machen, sondern lediglich Grenzen bei der Internet-Nutzung aufzeigen.Benutzer müssen darüber informiert werden, dass die Verletzung dieser Grenzen zu Konsequenzen führt und bei wiederholter Missachtung Disziplinarmaßnahmen eingeleitet und die Benutzer mit den häufigsten Verstößen gemeldet werden. Ansonsten könnte die Richtlinie nicht ernst genommen werden.

Internet-Zugriffsrichtlinien dienen dem Schutz wichtiger Unternehmensdaten und vertraulicher Informationen, schützen darüber hinaus auch Mitarbeiter und sorgen für die Einhaltung von Standards zur Internet-Nutzung am Arbeitsplatz.Mit einer Web-Überwachungs-Software investieren Sie in die Sicherheit Ihres Unternehmens und hindern Mitarbeiter an der unerwünschten privaten Nutzung des Internets und am Vertrauensmissbrauch mit unternehmensrelevanten Daten.Sicherheitsrisiken, die unberücksichtigt bleiben, können in Rechtsstreitigkeiten mit finanziellen Verlusten für das Unternehmen ausufern. Zum Schutz aller Unternehmensdaten und zur Verhinderung von Verlusten wird daher die Durchsetzung einer Internet-Zugriffsrichtlinie dringend empfohlen.

A Ein Beispiel für eine Internet-Zugriffsrichtlinie können Sie sich hier ansehen und auch zum eigenen Gebrauch verwenden.

Web-Überwachungs-Software für KMUs

GFI WebMonitor ist die ideale Lösung für Internetüberwachung und Zugriffskontrolle, um eine effektive Internet-Zugriffsrichtlinie zu implementieren. Surf-Aktivitäten lassen sich flexibel einschränken und Downloads und Software-Installationen verhindern. Mehrere Scan-Engines sorgen für umfassenderen Schutz vor Viren und anderer Malware in heruntergeladenen Dateien. Durch die Kontrolle von Downloads und Web-Zugriffen in Echtzeit wird das Netzwerk wirksam vor Malware geschützt. Außerdem wird der Informationsdiebstahl über betrügerische Websites verhindert und die unerwünschte Internet-Nutzung am Arbeitsplatz reduziert − Ihr Nutzen: gesteigerte Mitarbeiter- und Unternehmensproduktivität.

GFI WebMonitor

GFI WebMonitor™ unterstützt Sie bei der Durchsetzung Ihrer Internet-Nutzungsrichtlinie - per Internet-Überwachung und Zugriffssteuerung.

Mehr erfahren

Verwaltung, Überwachung und Schutz von Internet-Benutzern mit GFI WebMonitor - jetzt 30 Tage lang testen!

Jetzt GRATIS testen

GFI WebMonitor: Internet-Management für Unternehmen


Internet-Überwachung am Arbeitsplatz sorgt für höhere Produktivität und mehr Sicherheit - schützen Sie Ihr Unternehmen, Ihre Mitarbeiter und Ihren guten Ruf. Jetzt informieren, wie GFI WebMonitor zu mehr Online-Sicherheit beiträgt.

Weitere Videos